Lagerordnung und Haftungsausschluss 2017

Lagerordnung für den XI. Heerbann Berlin-Brandenburg in Schenkendorf vom 29.04.- 01.05.2017

Denkt bitte an folgendes:
  • Der Heerbann ist ein nichtkommerzielles, nicht öffentliches Privatevent, es ist kein öffentlicher Markt

  • der Heerbann ist ein Trainings-Wochenende

  • reine Lagergruppen wird es nicht mehr geben, es wird nur noch eine Teilnahmebestätigung geben,
    wenn die Kämpferanzahl innerhalb der Gruppe bei mind. 50 % liegt

  • Feuergruben dürfen nicht ausgehoben werden, eine Feuerschale ist Pflicht für jedes Lager

  • Steckstühle und nicht authentische Zelte (d.h. Alexzelte, Pfadfinderjurten, Koten o.ä.) sind verboten

  • Pannesamtkleider oder ähnliches sind beim Heerbann nicht gestattet

  • auch komplett gefärbte, offen getragene Haare in pink, grün, usw. sind unerwünscht


  • Lageröffnungszeiten Sonnabend 09.30-18.00 Uhr, sonntag 09.30-16.00 Uhr

  • der Abbau kann am Sonntag, dem30.04.2017 in der Zeit von 16:00 -20:00 Uhr und kann bis Montag, dem 01.05.2017, bis 14:00 Uhr erfolgen.

  • Autos, Wohnmobile und Anhänger usw. sind nach dem Be- und Entladen sofort auf dem Parkplatz abzustellen
    und ein ausgefüllter Autozettel mit Name und Lager ist im Auto zu hinterlassen

  • Es wird ein Teilnehmerbetrag von 5 Euro zur Kostendeckung für Holz, Wasser (Brunnenwasser) und Toiletten (Dixi) erhoben. Dieser richtet sich nach der Teilnehmeranzahl, die eine Woche vor Eventbeginn angemeldet ist. Wenn angemeldete Teilnehmer nicht erscheinen, muss eventuell die Höhe des Teilnehmerbeitrages nachträglich angepasst werden.

  • Die Orga übernimmt keine Haftung bei Diebstahl jeglicher Art.


  • Auf den verantwortlichen Umgang mit Feuerstellen wird hiermit hingewiesen,
    auch ist die aktuelle Waldbrandstufe zu beachten.


  • Jedes Lager muss über einen funktionsfähigen und aktuell gültigen Feuerlöscher verfügen



Allgemeine Regeln im Lagerablauf!
  • Die Orga weist der Gruppe / Lager einen Lagerplatz zu. Eventuelle Wünsche bezüglich der Platzierung sollten bei der Anmeldung angegeben werden.

  • Der Platz soll grundsätzlich sauber gehalten werden (keine Zigarettenkippen, Kronenkorken, Papier, etc. auf den Boden werfen)

  • Den Lagerplatz sollte man so verlassen, wie man ihn vorgefunden hat. Eine Abreise ist nur zulässig, wenn die Orga den Lagerplatz abgenommen hat.

  • Für Feuerstellen sind Feuerschalen zu verwenden, Feuergruben sind verboten.

  • Kochstellen und Heizgeräte die mit Gas, Benzin oder Petroleum usw. betrieben werden, sind aus Sicherheitsgründen auf dem Heerbanngelände verboten.

  • Alle Teilnehmer sind mit für den Brandschutz verantwortlich – gefüllte Löscheimer oder Feuerlöscher sind vorzuhalten. Brennende Kerzen und Feuer dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Stroh, Holz und andere leicht brennbare Materialien sind in ausreichendem Abstand zum Feuer zu lagern.

  • Gebrauchtes Stroh bzw. nicht gebrauchtes Brennholz muss vor der Abreise auf dem dafür vorgesehenen Platz gesammelt werden.

  • Müll ist zu trennen und in die bereitgestellten Behältnisse zu entsorgen. Sondermüll / Pfandflaschen, hat jeder Teilnehmer wieder mitzunehmen.

  • Für Pferde die zum Heerbann mitgebracht werden ist die Pferdehaftpflicht nachzuweisen und in Kopie der Orga bei Ankunft zu übergeben

  • Das Mitbringen von Hunden ist möglich. Jeder Halter ist für sein Tier und dessen Hinterlassenschaften verantwortlich. Dies schliesst haftungsrechtliche Ansprüche ein, empfholen wird eine Hundehaftpflichtversicherung, Hunde haben Leinenzwang und haben gegebenenfalls einen Maulkorb zu tragen.

  • Die Toiletten sollte man verlassen, wie man sie gerne vorfinden möchte.

  • Rauchen bitte nur abseits des Lagers und nicht vor den Zelten und auf dem Schlachtfeld. Die Kippen sind nicht auf dem Rasen auszutreten, sondern in mitgebrachten Gefäßen zu entsorgen.

  • Das Telefonieren in der Öffentlichkeit ist während des Heerbanns zu unterlassen

  • Jeglicher Genuss unerlaubter Rauschmittel (Drogen) ist verboten, bei Drogenkonsum bzw. Verkauf wird sofort ein Lagerverbot und der Lagerabbau angeordnet

  • Getränke, auch Alkohol - in angemessenem Maß - sollte nur in zeitgemäßen Trinkgefäßen gereicht werden (bitte keine Bier-/ Schnapsflaschen in den Lagern auf den Tischen).Übermäßiger Alkoholkonsum ist unerwünscht.

  • Es sollte tagsüber, speziell für die Nacht, eine Lagerwache pro Lager nach Bedarf bestimmt werden. Jedes Lager entscheidet darüber selber.

  • Die Orga übernimmt keine Haftung bei Diebstahl jeglicher Art.

  • Strom ist nicht vorhanden.

  • Waffenkontrollen finden vor jeder Schlacht / Training statt. Anweisungen sind unbedingt Folge zu
    leisten. Für Schlacht / Training und den Linekampf werden nur Pompfpfeile zugelassen, keine Blunts.

  • Die Orga hat das Hausrecht.

  • Foto- und Filmaufnahmen sind nur gestattet, wenn sie nicht kommerziell betrieben werden, alle Rechte liegen bei der Orga des Event’s, die Orga möchte von allen Foto- und Filmaufnahmen eine Kopie in bestmöglicher Qualität erhalten.


Darstellung
  • Auf dem Heerbann gilt eine Gewandungspflicht, dies gilt auch für Tagesbesucher. Die Teilnehmer am Heerbann - Vereine / Gruppen / Einzelpersonen - verpflichten sich zu einem hohen Niveau der eigenen Darstellung. Ein hohes Maß an Authentizität wird daher erwartet. Gewandung, Zelte und Ausrüstung sollten der dargestellten Zeit entsprechen. Auf falsche zeitliche Einordnungen von Dingen, Umständen und Bräuchen sollte deshalb im Interesse der Sache stets verzichtet werden. Dass Kostüme und Ausrüstungen aus dem Fantasybereich dabei nichts zu suchen haben, versteht sich von selbst. Die Benutzung nicht mittelalterlicher Gebrauchsgegenstände muss vermieden werden, bzw. außerhalb der Sicht der Besucher/Teilnehmer erfolgen. Lebensmittel sind in zeitgemäße Behältnisse umzufüllen.

  • Die Zelte gehören zur Privatsphäre des Einzelnen. Ein geschlossenes Zelt ist - vor allem auch von Besuchern / Teilnehmern – zu respektieren. Bei offenen Zelten allerdings, muss das "Innenleben" dem historischen Bild der dargestellten Zeit entsprechen.

  • Auf eine ordentliche Abspannung der Zelte ist zu achten, besonders dass keine Stolperfallen entstehen.Der Zeltinhaber bzw. Benutzer ist dafür voll verantwortlich.

  • Steckstühle und nicht authentische Zelte (d.h. Alexzelte, Pfadfinderjurten, Koten o.ä.) sind verboten.


Führen, Transport und Aufbewahrung von Waffen
  • Das Führen von Hieb- und Stichwaffen, dazu zählen Schwerter, Dolche, Speere, Lanzen, Äxte und Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm, ist bei öffentlichen Veranstaltungen nach dem Waffengesetz verboten.
    Es gibt jedoch Ausnahmeregelungen z.B. für „Theateraufführungen und diesen gleich zu achtenden Vorführungen“. Ob dies auch auf mittelalterliche Veranstaltungen anwendbar ist, lässt sich dem Waffengesetz nicht eindeutig entnehmen.
    Grundsätzlich dazu ist zu beachten, dass der Transport der Hieb- und Stichwaffen (scharf wie unscharf) zum Heerbanngelände in geschlossenen (also verschlossenen) Behältern oder Taschen zu erfolgen hat. Auch in den Zelten müssen die Waffen verschlossen aufbewahrt werden. Dritte dürfen keinen unmittelbaren Zugriff auf die Waffen haben. Dies ist vor allem vor den Zelten (Waffenständer) und bei Trainingspausen usw. zu beachten

Training und Kampf
  • Beim Kämpfen gelten die Regeln des Codex Belli.
    Bei speziellen Workshops / Trainings (z.B. Huscarl uder Vollkontakt) kann von dieser Regelung abgewichen werden, dies liegt in der Verantwortung desjenigen, der den Workshop / das Training leitet.

  • Jeder der an Kämpfen / Training / Workshops / Schlacht / Linefight usw. teilnimmt, tut dies auf eigenes Risiko
    und stellt die Orga bei Verletzungen, Unfällen usw. von Ansprüchen dritter frei.
    Seine Ausrüstung muss dem Mindestrüstungsschütz entsprechen.

  • Der Mindestrüstungsschutz bei Kämpfen / Training / Workshops / Schlacht / Linefight usw. besteht aus
    Körperschutz
    - mindestens ein Gambeson, empfohlen wird zusätzlich ein Kettenhemd oder ein Lederpanzer,
    - Kopfschutz, Es gilt eine Helmpflicht, die Polsterung der Unterhaube sollte auch den Bereich unterhalb des Helmes und den Hals schützen
    - Handschuhe
    - Gelenkschutz
    - zusätzlicher Schutz, z.B. der Unterarme und Schienbeine, wird empfohlen.

  • auch Bogenschützen unterliegen dem Mindestrüstungsschutz-Anforderungen, also auch der Helm- und Gambeson-Pflicht,
    Bogenschützen sind Fernkämpfer, stehen also minimal 15 m vor der gegnerischen Linie

  • Kämpfer, die nicht den Mindestrüstungsschutz tragen, dürfen an Kämpfen / Trainings / Training / Workshops / Schlacht / Linefight usw. nicht teilnehmen.
    - wer trotzdem ohne Mindestschutz kämpft bzw. trainiert, tut dies auf eigenes Risiko und stellt die Orga von Ansprüchen Dritter frei.
    - für Kampfworkshops kann Abstand von dieser Reglung genommen werden. Dies liegt in der Verantwortung des Workshopleiters.

  • Die Reglung für die Anzahl der Trefferpunkte und Trefferzonen wird beim Heerbann bekannt gegeben.

  • Minderjährige dürfen nicht an Kämpfen teilnehmen.

  • Gefährliche Gegenstände (Messer ,..) dürfen grundsätzlich nicht mitgeführt werden.

  • Nichtkämpfer werden nicht bekämpft!

  • Auf eine genaue zeitliche Zuordnung ist auch bei der Schaukampfausrüstung zu achten.

  • Die Teilnahme an einem Kampf bzw. Training unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist nicht erlaubt.

  • Wenn ein Kampf bzw. Training / Schlacht in einem nicht abgesperrten Areal stattfindet, dann müssen Absperrwachen aufgestellt werden.

  • Jeder Kämpfer ist dafür verantwortlich, das Zuschauer nicht gefährdet werden.


Halftungsauschluss

Hiermit befreie/n ich/wir die Mitglieder des Organisationsteams des XI.Heerbann Berlin-Brandenburg, sowie durch die Orga eingesetzten Hilfskräfte, sofern von Gesetzes her möglich, jeglicher Haftung.
Ich/wir erklären meine/unsere Teilnahme am XI. Heerbann Berlin-Brandenburg. Für die Sicherheit des eigenen Equipments ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich. Dies gilt insbesondere für Fahrzeuge, Ausrüstung, Waffen und Tiere. Jeder Teilnehmer ist für Schäden, die durch seine Handlungen und/oder sein Eigentum und/oder Besitz entstehen, uneingeschränkt haftbar. Die Teilnahme am Heerbann, an den Workshops, Turnieren und Waffengängen jedweder Art erfolgt auf eigenes Risiko des jeweiligen Teilnehmers. Eltern haften uneingeschränkt für ihre Kinder. Hunde sind während des Events jederzeit an der Leine zu halten oder zu führen. Das Führen von Waffen unterliegt dem deutschen Waffenrecht in seiner gültigen Fassung. Der Haftungsausschluss gilt für alle gemeldeten Personen und muss von allen Teilnehmern am Heerbann unterschrieben werden. Sollte eine Bestimmung der Regularien, Anweisungen oder dieser Erklärung unwirksam oder nichtig sein oder weisen die genannten Punkte Lücken auf, so soll eine solche Bestimmung Anwendung finden, die dem von der Orga gewollten am nächsten kommt.

Ich / wir versichern mit der Unterschrift, dass ich/wir einen ausreichenden Versicherungsschutz (wie z.B. Vereinshaftpflicht, private Haftpflicht, Halterhaftpflicht für Tiere, private Unfallversicherungen usw.) besitzen. Der Teilnehmer / Verein / Gruppe, hat die Verkehrssicherheit seines Lagerbereiches zu gewährleisten und stellt die Orga im Schadensfall von Ansprüchen Dritter frei. Bei Verstössen gegen die Lagerordnung kann die Orga den Teilnehmer, die Gruppe, den Verein vom Heerbann verweisen.


Jeder Teilnehmer / Verein / Gruppe, unterschreibt die Lagerordnung und den Haftungsausschluss.
Wer dies nicht unterschreibt, kann nicht am Heerbann teilnehmen



Änderungen vorbehalten

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