Codex Belli

Waffen

+ Waffen fallen in eine von vier Kategorien:
- Hiebwaffen: Waffen mit Stahlklingen zu einer oder zwei Haenden (Schwert, Langschwert, Axt, Langaxt, Sax,...)
- Stangenwaffen: Langwaffen mit Stahlkoepfen zu zwei Haenden (Speer, Hellebarde,...)
- Fernkampfwaffen: Boegen und Armbrueste sowie Schleudern
- Verbotene Waffen: Feuerwaffen, Leichtmetall-, Latex- oder Carbonwaffen sowie Wucht- und Kettenwaffen (Keulen, Flegel,...), Peitschen

+ Erlaubt im Nahkampf sind Hiebwaffen und Stangenwaffen mit Stahlklinge, die eine Schlagkante von mindestens 2mm aufweist und so abgestumpft ist, daß ein Eindringen in Kettengeflecht mit Ringen von 8mm Innendurchmesser ausgeschlossen ist.

+ Erlaubt im Fernkampf sind Fernkampfwaffen, die die Zugkraft eines 50 lbs-Langbogens nicht ueberschreiten. Es duerfen nur Pfeile oder Bolzen genutzt werden, die mit einem Schaumpolsterkopf ausgestattet sind. Der Kopf muß einen Durchmesser von mindestens 50mm haben und auf einem fest mit dem Schaft verbundenen Kunststoffinnenkern aufbauen. Ein Eindringen der Spitze in die Augenhoehle und ein Splittern des Schaftes beim Abschuß oder Einschlag muß ausgeschlossen sein. Schleudergeschosse duerfen nicht schwerer als 80g sein, duerfen nicht in die Augenhoehle eindringen koennen und muessen eine Schaumpolster- oder Filzoberflaeche haben (Beispiel: Tennisball).

+ Zugelassene Waffen duerfen keine strukturellen Beschaedigungen oder uebermaeßige Scharten aufweisen. Verbotene Waffen duerfen nicht eingesetzt werden.

Ruestungen & Ausstattung

+ Der Mindestruestungsschutz im Nahkampf besteht aus gepolsterten Handschuhen und Kopfschutz. Der Mindestkopfschutz ist eine unterpolsterte Kettenhaube oder ein eisenverstaerkter Lederhelm. Kaempfer, die nicht den Mindestruestungsschutz tragen, duerfen am Nahkampf nicht teilnehmen. Koerperschutz, besonders Schutz der Unterarme und Gelenke, wird dringend empfohlen!

+ Verboten sind Schilde und Ruestungen mit Dornen oder scharfen Kanten

+ Gefaehrliche Gegenstaende (Messer,...) duerfen grundsaetzlich nicht mitgefuehrt werden.

Verhalten

+ Erlaubt sind Schlaege mit Hiebwaffen zum Schild und Koerper. Nicht erlaubt sind Stiche mit Hiebwaffen auf die obere Haelfte des Schildes und zum Koerper sowie Schlaege und Stiche zum Kopf oder Hals.

+ Erlaubt sind Schlaege und Stiche mit Stangenwaffen auf die untere Haelfte des Schildes oder den Koerper unterhalb des Brustbeins, wenn die Waffe abwaerts gefuehrt wird.

+ Nicht erlaubt sind Schlaege und Stiche mit Stangenwaffen auf die obere Haelfte des Schildes, zum Kopf, Hals oder auf den Koerper oberhalb des Brustbeins, sowie das Fuehren der Waffe aus einer unteren Position (Aufwaertsstich, Aufwaertsschlag).

+ Erlaubt sind gezielte Schuesse mit Fernkampfwaffen auf den Schild und den Koerper unterhalb des Brustbeins.

+ Koerpereinsatz zum direkten Angriff (Tritte, Faustschlaege,...) ist nicht erlaubt.

+ Der Einsatz von gefaehrlichen Gegenstaenden (Fußangeln,...) ist nicht erlaubt.

+ Die Teilnahme an einem Gefecht unter Alkohol- oder Drogeneinfluß ist nicht erlaubt.

+ Faires Verhalten ist Voraussetzung fuer ein gelungenes Gefecht. Wir kaempfen als Partner, nicht als Feinde!

+ Angriffe auf Fernkaempfer, die den Mindestruestungsschutz nicht tragen, sind anzudeuten.

+ Nichtkaempfer werden nicht bekaempft.

+ Die Sicherheit der Waffen und Ausruestung wird durch Kontrollen gewaehrleistet.

+ Erste-Hilfe-Austattung muß vor Ort sein. Jeder Kaempfer soll ausgebildeter Ersthelfer sein.

+ Minderjaehrige Kaempfer beduerfen der Zustimmung des Erziehungsberechtigten.

+ Anordnungen der Kampfrichter ist unbedingt Folge zu leisten.

+ Der Veranstalter hat das Hausrecht.

+ Jeder Kaempfer ist dafuer verantwortlich, daß Zuschauer nicht gefaehrdet werden.

+ Eine Trefferregelung ist nicht Bestandteil der Schlachtregeln und ist gesondert abzustimmen.



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